Eine-Weltladen-Christuskirche DER Laden für Fairen Handel in Leverkusen-Wiesdorf
 



Weltgebetstag am 1. März 2024

Wir führen Waren aus Palästina!



















Kaffa-Der Besondere  Wildkaffee

Im Schaufenster können Sie eine besondere Spezialität erblicken: Kaffa, Wildkaffee aus der Urheimat des Kaffees in Äthiopien, der weltweit letzte Wildkaffee.

Dank natürlicher Wachstumsbedingungen und niedriger Erträge geben diese Bohnen einen einzugartigen Geschmack.

Das wichtigste Projektziel:

Regenwaldschutz durch gezielte Nutzung.

Für die Bauern bringen faire Preise und langfristige Abnahmesicherheit sowohl eine Verbesserung der Lebensumstände als auch ein gesteigertes Interesse,ihre Einkommensquelle, den Regenwald mit den Wildkaffeebeständen auf Dauer zu schützen.

Neu!

Warme Mützen, Stirnbänder und Handschuhe aus Feiner Baby-Alpaka - Wolle

Wende - Ledergürtel aus Bangladesh












Unterstützung für die Organisation der Gehörlosen in Mutare/Zimbabwe

Das Team des Eine-Welt-Ladens hat beschlossen, mit dem wirtschaftlichen Gewinn dieses Jahres das o.g. Projekt zu unterstützen.

Durch frühzeitige Feststellung eines Hörfehlers bei Kindern können sie entsprechend gefördert werden.Wird das Problem nicht frühzeitig erkannt, werden die Betroffenen für den Rest des Lebens als Behinderte behandelt. Das Nzweve Deaf Center in Mutare muss seine stark veraltete Diagnostik erneuern.






Einigung über EU-Lieferkettengesetz im Europäischen Parlament
01. Juni 2023


Die Umweltverbände BUND, Deutsche Umwelthilfe und Greenpeace begrüßen, dass sich das Europäische Parlament endlich für ein EU-Lieferkettengesetz ausgesprochen hat.



Sie sehen u.a.

  • Fortschritte im Bereich Klimapflichten
  • Vorgaben zu Treibhausgasemissionsreduktion in gesamter Wertschöpfungskette fehlen

Zuvor hatten insbesondere CDU- und CSU-Abgeordnete Stimmung gegen das EU-Lieferkettengesetz gemacht. Mit der Abstimmung endet der Prozess im EU-Parlament, eine Einigung über das Gesetz zu finden. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, müssen noch EU-Rat, Parlament und Kommission im sogenannten Trilog miteinander verhandeln.
BUND-Bundesgeschäftsführerin Antje von Broock sagt dazu: „Wir haben uns mehr erhofft. Der Entwurf ist angesichts der Klimakrise, die in rasender Geschwindigkeit voranschreitet, zu schwach. Zwar gab es im Bereich Klimapflichten Fortschritte gegenüber dem Kommissions- und Ratsentwurf. Und dabei ist es gut, dass das Parlament klarstellt, dass Unternehmen eine Sorgfaltspflicht für das Klima haben. Aber: es braucht eindeutigere Vorgaben zur Treibhausgasemissionsreduktion in der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens.“
Nach Wunsch des Europäischen Parlaments hätten Unternehmen zwar im Sinne des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Übereinkommens Anreize ihre Emissionen in der Lieferkette zu senken. Der Text lässt allerdings offen, inwiefern die nachgelagerte Lieferkette, zum Beispiel die Gebrauchsphase von Produkten durch den Endkonsumenten, zu erfassen wäre. In ihren Übergangsplänen zu einem pariskonformen Geschäftsmodell hätten Unternehmen sich nur dann Emissionsreduktionsziele für die gesamte Wertschöpfungskette zu setzen, wo diese angemessen sind. Die Umweltverbände kritisieren diese Interpretationsoffenheit.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe ergänzt: „Im Trilog muss die Bundesregierung nun massiv für EU-weit einheitliche Standards und Verantwortung für Unternehmen und Finanzdienstleister über die gesamte Wertschöpfungskette eintreten. Das Gesetz muss auch die Finanzierung von Umweltzerstörung und menschlicher Ausbeutung unterbinden. Wir brauchen ein klares Signal, dass Profit auf Kosten von Umwelt und Mensch nicht länger folgenlos bleibt."

Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) hatten im Vorfeld der Abstimmung versucht, die Sorgfaltspflichten auf die vorgelagerte Lieferkette zu begrenzen. Die deutschen EVP-Abgeordneten haben zudem versucht, die Vorschrift, wonach die Vergütung von Unternehmensvorständen an das Erreichen der Ziele im Klimaplan gekoppelt wäre, streichen zu lassen.
Greenpeace-Vorstand Martin Kaiser sagt: „Ausgerechnet die EVP Fraktions- und CSU-Gruppenvorsitzenden der Partei von Ursula von der Leyen, Manfred Weber und Angelika Niebler, haben aufs Neue gezeigt, dass sie mit Vollgas in die Klima- und Biodiversitätskatastrophe rasen wollen. Anders lässt sich nicht erklären, warum beide so engagiert versucht haben, noch in letzter Sekunde den Green Deal von von der Leyen und den Entwurf des Parlaments zum EU-Lieferkettengesetz durch Änderungsanträge abzuschwächen. Scholz muss mit seiner Richtlinienkompetenz daher im Trilog klar zeigen, dass Deutschland Nachhaltigkeit mit einem starken EU-Lieferkettengesetz für einen Vorteil für die deutsche und europäische Wirtschaft sieht."


Forderungen  an das geplante EU-Lieferkettengesetz

Nach vielen Jahren stehen wir an einem Punkt, an dem die Möglichkeit besteht, dass internationale Lieferketten endlich gerechter werden und nicht mehr auf Ausbeutung basieren. Lieferketten können mächtig fair werden, wenn wir ein starkes Lieferkettengesetz durchgesetzt bekommen. Hier steht für uns ein Aspekt besonders im Fokus: Existenzsicherndes Einkommen für alle entlang der gesamten Lieferkette.
Wir wollen in diesem Jahr nicht nur am Weltladentag zum einen die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie wichtig ein starkes Lieferkettengesetz für das Leben von so vielen Menschen ist, und zum anderen deutsche Abgeordnete des EU-Parlaments auffordern, dafür zu stimmen. Aus unserer Sicht muss der bisherige Gesetzesentwurf der Kommission und des Rates im Parlament noch deutlich nachgebessert werden.

Unsere Forderungen an das EU-Lieferkettengesetz:
1. Ausnahmslos die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen erfassen.
2. Geschädigten das Recht bieten, vor europäischen Gerichten Schadensersatzforderungen gegenüber Unternehmen einzuklagen.
3. Unternehmen verpflichten, auch Umwelt und Klima zu schützen.
4. Das Recht auf existenzsichernde Einkünfte und Löhne ausdrücklich zu nennen.
5. Die Einkaufs- und Preispolitik von Unternehmen ins Visier zu nehmen.
6. Eine umfassende Beteiligung der Betroffenen bei der Umsetzung des Gesetzes sicherzustellen.


Faire Lieferketten in der Handwerksproduktin am Beispiel von Socken aus der Türkei

 Der türkische Familienbetrieb Bulus stellt Bio-Baumwollsocken in Istanbul her und ist GOTS-zertifiziert. Mit der GOTS-Zertifizierung ist gewährleistet, dass hohe ökologische Standards sowie soziale Mindeststandards entlang der gesamten Produktionskette eingehalten werden. Gegründet wurde der Betrieb 1983 von Ahmet Akgul. Inzwischen leitet seine Tochter Yurdagül Akgül die Firma. Der Familienbetrieb hat sich von Anfang an auf die Herstellung von Socken spezialisiert. Bulus bezieht die Garnmischung – ab 2023 bestehend aus 90 % Bio-Baumwolle, 8 % Polyamid und 2 % Elasthan – von ihrem langjährigen, ebenfalls GOTS-zertifizierten türkischen Garnhersteller. Die verwendete Bio-Baumwolle stammt bevorzugt aus der Türkei (Ägäis-Region und südöstliche Türkei) und nur bei Lieferengpässen aus Kirgisistan.
Die Produzentinnen und Produzenten
In dem Betrieb arbeiten zurzeit 17 Frauen und 14 Männer in der Produktion und Verwaltung. Zudem arbeitet Yurdagül Akgül als Geschäftsführerin dort. Das Mindestalter, um bei Bulus eingestellt werden zu können, ist 18 Jahre. Die Mitarbeiter*innen arbeiten 5 Tage pro Woche und üblicherweise acht Stunden pro Tag. Offiziell erlaubt sind pro Tag bis zu elf Stunden und sechs Tage pro Woche. Bulus bezahlt für die Überstunden einen höheren Zuschlag als vorgeschrieben. Alle Bulus-Mitarbeiter*innen sind festangestellt und sozialversichert, also gesetzlich kranken- und rentenversichert und erhalten Arbeitslosengeld. Das ist in der türkischen Textilbranche nicht üblich.

Sonnengläser wieder da!

Endlich haben wir wieder Sonnengläser zum Verkaufspreis von 39,95€  bzw. 34,95€ bekommen

Preissteigerungen für viele Produkte im Eine-Welt-Laden

Liebe Kundinnen und Kunden,
leider haben unsere Lieferanten viele Preise zum neuen Jahr erhöhen müssen. Diese Preissteigerungen müssen wir an Sie weitergeben, sobald wir neue Waren bekommen.